TAKING ACTION IN SITU: Ornament und Klang - Tagun zum 80. Geburtstag von Herwarth Röttgen @ Universität Stuttgart

20 Jahre lang lehrte er am Institut für Kunstgeschichte an der Universität, bis er 1997 emeritierte. Damit war Prof. Dr. Herwarth Röttgen aber nicht von der Bildfläche zu fegen. Irgendwie ist und bleibt er präsent, ist auch als Emeritus nicht wegzudenken. Nun wartet eine weitere Gelegenheit, ihn zu ehren: Zu seinem 80. Geburtstag findet am kommenden Donnerstag und Freitag, den 1. und 2. Dezember 2011, an der Universität Stuttgart eine Tagung zum Thema "Ornament und Klang" statt. Einzelheiten sind dem Plakat zur Veranstaltung zu entnehmen. 

(Abbildung: www.uni-stuttgart.de/kg1)


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He has been teaching at the Institute for History of Arts at the University of Stuttgart for 20 years until he retired in 1997. Yet, Prof. Dr. Herwarth Röttgen could not be swept away by doing so. Somehow he used to be - and still he is - present, the scene cannot be imagined without him even as a professor emeritus. Now, a new occasion of honouring him is given to the University of Stuttgart: On the next Thursday and Friday, December 2nd and 3rd 2011, a conference titled "Ornament und Klang" (ornament and sound) takes place for Herwarth Röttgen's 80th birthday at the University of Stuttgart. Please take the details from the event's poster.



(image: www.uni-stuttgart.de/kg1)

MOTION PICTURE PROMOTION: The Fountainhead @ Staatsgalerie Stuttgart

Die Staatsgalerie Stuttgart führt am Dienstag um 19.30 Uhr den Spielfilm-Kuriosität The Fountainhead (USA, 1949, Regie King Vidor) mit Gary Cooper in der Hauptrolle in seiner Originalfassung vor. Wieso? Ein Volltreffer für das Rahmenprogramm zur Sonderausstellung zu James Frazer Stirling: Mit Ayn Rands Roman als Vorlage erzählt der Film vom Leben und Schaffen des Architekten Howard Roark - eine Anlehnung an Frank Lloyd Wright - dessen streng funktionale Architektur auf wenig Wertschätzung stößt. Mit symbolischen Bildern und einer nahezu expressionistisch anmutenden Ausstattung, die der thematisierten Archtektur dramaturgisch stark den Teppich ausrollt, war der Film zu seiner Zeit sehr erfolgreich. Aber auch an diesem Dienstag-Abend kann man ihn durchaus erneut feiern.


Prof. Dr. Klaus Jan Philipp des Instituts für Architekturgeschichte an der Universität Stuttgart liefert eine Einführung.


Dienstag, 22. November 2011, 19.30h, Vortragssaal.


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On Tuesday at 7.30 p.m., the Staatsgalerie Stuttgart will present the original version of the film The Fountainhead (USA, 1949, director King Vidor) starring Gary Cooper playing the leading role. Why? The Staatsgalerie lands a good punch and a perfect match with it for the supporting programme to the special exhibition on James Frazer Stirling: With Ayn Rands novel being the model, the motion picture shows the architect Howard Roark's - adapted to Frank Lloyd Wright - life and work, whose strictly functional architecture comes up against very little esteem. With its symbolic views and an almost expressionist scenery which dramaturgically strong rolls out the red carpet for the architecture discussed, the film was a big success back then. However, we can honour it at this Tuesday evening as well.


Prof. Dr. Klaus Jan Philipp of the Institute for History of Architecture at the University of Stuttgart will give an introduction.


Tuesday, 22nd November 2011, 7.30p.m., auditorium.

LAST CALL

Und es geht weiter mit einem neuen last call for exhibitions:
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And we continue with another last call for exhibitions:


25. November 2011, Galerie ArtPoint Wien                       Pavel Braila: Chişinău – City Difficult to Pronounce

26. November 2011, Galerie am Dom Frankfurt                 Gert Wiedmaier: Sanfte Schichten
27. November 2011, Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück      “Levitation” – Werke von Daniel Pešta
27. November 2011, Martin-Gropius-Bau Berlin                 W. Eugene Smith – Fotografien. Eine Retrospektive
27. November 2011, Stadtgalerie Bad Soden a. T.            Ein ZEBRA kommt manchmal alleine 
27. November 2011, Deutsche Kinemathek,                      Zwischen Film und Kunst: Ausstellung in Berlin 
Museum für Film und Fernsehen Berlin

TAKING ACTION IN SITU: Junge Freunde @ Staatsgalerie Stuttgart

Der Verein Kunstfreunde für die Staatsgalerie Stuttgart hat einen neuen Kreis gebildet: Junge Freunde. Kunstinteressierte und Staatsgalerie-Begeisterte zwischen 18 und 35 Jahren können „abseits ausgetretener Pfade“ sowohl Einblicke in den musealen Betrieb der Staatsgalerie als auch verstärkte Integration in den Verein der Freunde der Staatsgalerie bieten, so die Einladung zu den Jungen Freunden. Die erste Sitzung findet am Dienstag, den 15. November 2011, um 18h in der Alten Staatsgalerie statt, am Dienstag, den 13. Dezember 2011, folgt ebenfalls dort um 18h ein zweiter Termin. Weitere Informationen sind erhältlich über n.roeck@freunde-der-staatsgalerie.de oder www.freunde-der-staatsgalerie.de. 

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The club Kunstfreunde für die Staatsgalerie Stuttgart just formed a new circle: Junge Freunde. Those who are interested in art, ardened Staatsgalerie fans, and are at the same time between 18 and 35 years old will both be provided with insights in the museum running of the Staatsgalerie and increasingly be integrated into the club of the Freunde der Staatsgalerie "far from trodden paths", the invitation says. The first meeting will take place in the old wings of the Staatsgalerie Stuttgart on Tuesday 15th November 2011 at 6 p.m.; the next one is set for December 13th 2011 at 6 p.m.. For further information please contact n.roeck@freunde-der-staatsgalerie.de or visit their website www.freunde-der-staatsgalerie.de. 

BEEN THERE, SEEN THAT: Show me yours - I show you mine, Gesamtausstellung der Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart @ Wilhelmspalais Stuttgart

Die Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste beziehen mit ihrer selbst iniziierten Gesamtausstellung vom 10. bis 19. November 2011 die Räume der ehemaligen Stadtbücherei im Wilhelmspalais. Vertreter verschiedenster Klassen zeigen auf zwei Etagen ihre Arbeiten verschiedenster Gattungen und Stile und treten dabei in einen Dialog untereinander, mit dem Besucher wie auch mit außerakademischen Kunsteinrichtungen. 

Nach 3 Jahren präsentiert die Gesamtausstellung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wieder eine Auswahl von Studenten. Nach 3 Jahren zeigt sie sich genauer gesagt traditionell wieder als Gegenveranstaltung zur von Lehrenden geleiteten Akademiepräsentation. Denn die erste Ausstellung dieser Art im Jahr 1987 wurde so konzipiert, dass alleinig die Studentenschaft verantwortlich zeichnet. Alleine ihren Vorstellungen und Möglichkeiten entsprechend werden alle Studiengänge durch klassenunabhängige Arbeiten vertreten, diese gerne auch eigensinnig kuratiert, von den Studenten selbst beworben, betrieben und durch ein Rahmenprogramm erweitert.

Vom 10. bis 19. November 2011 belegt die Gesamtausstellung „Show me yours – I show you mine“ den inzwischen verwaisten Bau der ehemaligen Stadtbücherei im Wilhelmspalais am Charlottenplatz. Keine Frage, man will heraus aus der Kunstakademie, man will in einen Dialog treten mit Stadt und Institutionen. Schon die im Foyer des Wilhelmspalais ausgestellte Serie von Videoinstallationen verschiedener Kunst- und Kultureinrichtungen Stuttgarts verdeutlicht dies. Der direkte Dialog findet zudem auf der Finissage in Form einer Podiumsdiskussion zwischen Arbeitstitel:, dem EXP. Interventionsraum, der Galerie Oberwelt, dem Künstlerhaus Stuttgart, dem Self Service Open Art Space, dem Württembergischer Kunstverein Stuttgart und der Akademie-Rektorin Petra von Olschowski statt.

Aber auch beim Gang durch die ausgestellten Arbeiten der Akademiestudenten wird ein Gefühl von Dialog, von Unmittelbarkeit, von einem Nebeneinander, vielleicht auch von einem Getümmel vermittelt. Der Gang durch die ausgestellten Arbeiten… Wie auf einer Wiese weichen, ausgerollten Filzstoffes schlendert man zwischen sprießenden Arbeiten umher. Nichts ist aufgehängt, alles liegt oder steht; keine Grafik, keine Malerei verpflichtet zur bewusst abgelehnten Aufhängung, kein Rahmen findet einen passenden Nagel an der Wand. Dies führt zu einer gefühlt hohen Kunstdichte, und nicht immer sieht man vor lauter Bäumen noch den Wald. Denn man stellt sich die Frage, ob auf dieser Wiese alles blüht, oder nicht auch manches Unkraut wütet. Weg von den Metaphern, hin zum konkret Benannten: Man entdeckt hier eine Malerei, die eine reinfarbige, geometrische Täuschung à la Op-Art zeigt, da kleine pelzüberzogene Gegenstände ähnlich eines Teeservices Meret Oppenheims. Und wenn man sich auch bei dem einen oder anderen MP3-Player nach dem Aufsetzen des Kopfhörers fragt, ob es nun eine Fehlfunktion oder eben genau dies die künstlerische Absicht ist, dass das Gerät nichts abspielt, so muss man sich nun mal einfach auf eine Sache einlassen: Man muss die große Bandbreite der ausgestellten Arbeiten vorrangig ästhetisch erfassen und kann schwerlich Konzepte ausmachen. Doch dafür muss sich der Student, der sich als „Bad Artist“ betitelt in büßender Manier in die Ecke begeben hat, nicht schämen… Diese Wiese ist eine Spielwiese mit Vielem zu entdecken.

(Abbildung: www.gesamtausstellung.abk-stuttgart.de)
(image: www.gesamtausstellung.abk-stuttgart.de)
Das Kunstmuseum Stuttgart schließt also für eine Weile seine Tore, um hinter selbigen ein großes Projekt umzusetzen. Eine ähnliche Priorität hat in den letzten Wochen dazu geführt, dass dieser Blog auf Sparflamme lief. Nun sind alle gesetzten temporären Ziele erreicht, und es kann hier verstärkt weiter gehen.  Ich möchte für die Geduld danken!

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So, the Kunstmuseum Stuttgart has closed its gates for a while in order to carry out a real big scheme. In a way, it is a comparable priority which sent me just keeping things ticking over in this blog for the last few weeks. In the meantime, I have achieved all my temporary goals and now can intensify writing here. I’d like to thank you for your patience!